Waxing vs. Sugaring: So unterscheiden sich die Methoden

Eigentlich haben die beiden Methoden mehr gemeinsam, als sie unterscheidet. Nur ein paar wenige Punkte machen hier den Unterschied:

  • Die Haare werden bei Waxing gegen die Wuchsrichtung ausgerissen, beim Sugaring hingegen in die Richtung, in die sie wachsen. Deshalb ist die Sugaring-Methode etwas schonender für die Haut und verursacht seltener Entzündungsreaktionen.

  • Außerdem soll die Zuckerpaste eine antibakterielle Wirkung haben und so zusätzlich Hautreizungen verhindern.

  • Beim Waxing werden mit einem Mal mehr Haare gleichzeitig entfernt, da das Wachs besser an den Körperhaaren haftet als die Zuckerpaste. Beim Sugaring muss deshalb mehrmals über eine Stelle gegangen werden.

  • Bei einer Behandlung mit Warmwachs öffnen sich die Poren und das erleichtert die Haarentfernung.

  • Sugaring im Salon ist meist etwas teurer als Waxing. Das liegt daran, dass die fertig zu kaufende Zuckerpaste recht teuer ist.

Müssen Haare vor einem Sugaring eine bestimmte Länge aufweisen?

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten die Haare vor dem Sugaring mindestens eine Länge von ungefähr 4mm haben. Sie sollten 2 volle Wochen nicht rasieren oder 4 Wochen nicht epilieren!

Was ist vor einer Sugaringbehandlung zu beachten?

2 Tage vor einem Sugaring sollten Sie nicht ins Solarium gehen und sich keiner UV-Strahlung aussetzen. Auf die Verwendung von ölhaltigen Cremes und Pflegelotionen sollte am Behandlungstag verzichtet werden.

Ist Sugaring schmerzhaft?

Beim Sugaring werden die Haare mitsamt der Haarzwiebel entfernt, was nicht völlig schmerzfrei durchgeführt werden kann. Meist sind die Schmerzen bei der ersten Behandlung noch etwas stärker. Die Haarstruktur wird jedoch nach jeder Behandlung feiner und die Schmerzen bei einem Waxing/Sugaring geringer. Dennoch empfindet jeder Mensch den Schmerz anders. Sugaring ist (falls die Haare nicht zu lang sind) durchaus schmerzarmer als das Waxing, da die Zuckerpaste nur an den Haaren und nicht an der Haut haftet.